Archiv der Kategorie: pendeln

War da nicht mal ein Hirn?

Es gibt eine Brain Awareness Woche.

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Wie man den IQ verbessern kann

Im Zug:

A: „Ich bin glaubs wirklich nicht so intelligent. Kürzlich habe ich so einen Test gemacht, und da ist 38 rausgekommen“.

B: „Wie denn 38, wo hast du den Test denn gemacht?“

A: „Im Internet von meiner Tochter.“

B: „Ach so, das war bei mir auch so. Den musst du im Fall einfach ein paar mal wiederholen, da wird der IQ grösser mit der Zeit, wenn man die Antworten weiss!“

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Lauschangriff

Heute sass er wieder mal im Abteil neben mir. Dieser eine Mann, der so tut, als würde er über ein Headset telefonieren. Er hält sich die Hand ans Ohr, richtet das imaginäre Earpiece und spricht leise. „Lägg du, dasch jetzt nid din ärnst, oder? Und das im Portfolio?“ sagt er, dann lacht er ein bisschen, hört anschliessend konzentriert zu. „Ja, das könne mir scho so mänetsche, also keis Problem, ich könnt do no öbis freischuufle für äs Meeting“, sagt er in sein ausgedachtes Headset, ganz Jungmanager, inklusive perfekt imitierter Handbewegungen. Dann hört er wieder zu und lacht leise, vielleicht zu leise, um ein echter Manager zu sein, und auch der scheinbar durchgehend problemlose Empfang ist eigentlich ein Hinweis, dass er nicht wirklich mit jemandem spricht als wir in Zürich losfahren. Auch, dass das Headset mal links, mal rechts zu sein scheint, macht die Show etwas unglaubwürdig, aber das sieht man nur, wenn man ihm länger zuschaut, und meistens wechselt er nach einiger Zeit das Abteil, wenn man ihm keine bösen Blicke zuwirft.

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Soziologie im Schatzchäschtli

luhmi

Eigentlich befasse ich mich ja am Donnerstagabend beim Pendeln jeweils mit dem Güle Güle, aber heute war es so eng neben dem jungen Mann, der irgend so eine mobile Spielkonsole dabei hatte, dass ich ab Zug den Blick am Abend gelesen habe. Im Schatzchästli habe ich dann den oben eingefügten soziologischen Leckerbissen gefunden. Da hat wohl die Liebe zwei Luzerner Soz-Studis erwischt. Oder feiert da jemand das 10. Semester?

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Erster Schnee liegt auf den Bergen

Der Sommer ist irgendwie nahtlos in den Winter übergegangen, der nicht wie der Herbst bloss ein paar Socken und lange Ärmel, sondern Mantel und Schal verlangt. Im Abteil hinter mir unterhalten sich zwei Jusstudentinnen über Prüfungen, als wäre das Semester schon zu Ende. Und ich dichte vor mich hin, als ob Rilke mein grosses Vorbild wäre, und weiss nicht so recht, ob das nur etwas pathetisch oder schon pathologisch ist. Urs Lee findet, ich hinke der Dichterkunst etwa hundert Jahre hinterher.

Pilatus

Erster Schnee liegt auf den Bergen

Wind treibt Blätter gelb und rot

Kaum noch atmen Echsen, Schlangen

Bald ist alles Leben tot

Keine Spur noch von den Lichtern

Die das Weihnachtsfest wird bringen

Lange, stille, dunkle Nächte

Aufstehen ohne Vogelsingen

Zugersee

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