Archiv der Kategorie: christentum

Gedanken zum 3. Advent

Ein Merci an Philippe Wampfler für den Hinweis.

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Katar, Probleme und Ausländer

Der Blick hat sich die Mühe gemacht, ein paar Probleme zusammen zu tragen, die bei der WM 2020 in Katar auf „uns“ zukommen:

Alkohol

Obwohl der Blick beton, Katar sei was Alkoholkonsum angeht toleranter als andere islamische Länder, macht man sich Sorgen, dass sich die Fans vor Ort nicht wie gewohnt die Birne volllaufen lassen werden können.

Homosexualität

Weiter wird betont, dass auch Homosexuelle in Katar ein Tabu sind – als ob es in der Schweiz für Schwule eine gute Idee wäre, in einer Fanmeile zu knutschen.

Prostitution

„Prostitution ist kaum vorhanden“, klagt der Blick über Katar. Als ob es ein Menschenrecht wäre, während einer WM eine Frau kaufen zu können.

Sexy Frauen

„Vor allem von Frauen wird dezente Kleidung erwartet. Sexy Fans auf den Tribünen wie bei vergangenen Weltmeisterschaften werden kaum toleriert werden“ fürchtet der Blick. So ein Mist auch, was soll man dann wochenlang berichten von der WM, wenn man nicht Fotos von barbusigen Ladies daneben stellen kann?

Drogen

„Was sich Fussballfreunde ebenfalls merken sollten – und was auch für die WM kaum lockerer gehandhabt wird: Der Konsum und der Handel mit Drogen werden schon bei geringsten Mengen mit langjährigen Gefängnisstrafen bis 30 Jahren bestraft“, schreibt der Blick. Wenn Ausländer in der Schweiz mit Drogen handeln, soll man sie also ausschaffen, wenn Schweizer „Fussballfans“ das in Katar nicht dürfen, soll das hingegen ein Problem sein?

Das sieht so aus, als ob für eine gelungene WM vor allem Alkohol, Drogen, Prostituierte und sexy Ladies nötige wären. Von einem Aufruf, die Landesgesetze zu respektieren, wie man das (nicht nur) im Blick „unseren Ausländern“ ständig zuruft, ist nichts zu spüren. Und ich will mir erst gar nicht die Schlagzeilen vorstellen, wenn eine Zeitung in Katar sich erlauben würde, das Burkaverbot zu kritisieren, wenn eine WM in Frankreich stattfinden würde…

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Schönen Advent

Man könnte meinen, es sei schon Weihnachten, aber eigentlich ist heute erst der erste Advent. Ich wünsche euch allen eine schöne, möglichst stressfreie Zeit. Und vielleicht, mit etwas Glück, so einen schönen Moment wie den da unten:

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War da nicht mal ein Hirn?

Es gibt eine Brain Awareness Woche.

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Sarazzin: „Ostdeutsch sind dümmer als Westdeutsch“

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Grausame Kinder und Fortpflanzungspolitik

Bei NZZonline sorgt im Moment die EVP-Nationalrätin Maja Ingold mit ihren Gedanken zu Regenbogenfamilien für eine wahre Kommentarflut. Mit reichlich abstrusen Konzepten wie der „männlich-weiblichen Doppelstruktur“ (ist das irgendwie die Gender-Doppelhelix?), die für die Förderung der Entwicklung von Kindern zentral sein soll, argumentiert Maja Ingold gegen das Recht auf Adoption für Homosexuelle.

In den zahlreichen Kommentaren wird immer wieder argumentiert, dass Regenbogenfamilien-Kinder in der Schule gehänselt werden könnten; was die Kinder dazu sagen, kann man beispielsweise hier nachlesen oder auch in dieser SF Dokumentation anschauen. Klingt nicht im geringsten so, als ob die Kinder Qualen gelitten hätten.

Das Hänsel-Argument greift aber sowieso nicht. Wollte man nämlich all jenen Menschen Kinder verbieten, deren Nachwuchs später vielleicht in der Schule gehänselt werden könnte, wären in der Schweiz auch nicht-weisse Menschen von dem Verbot betroffen. Und solche mit roten Haaren und natürlich auch all jene, die selber schon Brillenschlange gerufen wurden. Effizienter wäre es ohnehin nicht immer alle Hänseleien auf die „grausamen Kinder“ zu schieben, sondern zu hinterfragen, wo sie all die Grausamkeiten her haben. Vielleicht chatten die ja gar nicht den ganzen Tag über Tokyo Hotel sondern lesen heimlich Maja Ingolds Blog?

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Schweiz gegen Chile, Nachwehen

„Ihr Fussballgötter, lasst uns dieses Spiel als ein Unentschieden zu Ende bringen“, sagte der Moderator. Der Chef fluchte. „Es gibt nur einen Gott!!“, schrie er empört, und dann, etwas leiser, fügte er an, dass die von ihm aus auch mehrere Götter anbeten können, Hauptsache, die Schweiz bekomme kein Tor. Gewirkt hat es bekanntlich nichts; beim Bier später mit Herrn M. und Madame Z. sehen wir dann in der Bar 58 aber, dass auch gute Christen durchaus Fussballgötter anbeten können.

Denn Jesus sagt klar: „Wir sind drei, und ich bin einer davon“.

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