Schnürlischrift darf nicht sterben

Weil es so schön ist, gleich nochmal:

Schnürlischrift darf nicht sterben

Was wie ein Kinderbuch klingt, mit dem man Kindern Mut machen kann, wenn der Wauwau krank ist, ist in Wirklichkeit eine offenbar ernsthafte Forderung der SVP.

Für die grösseren Kinder gibt es den Grusel-Spass „Das sozialromantische Phantom“. In der abenteuerlichen Geschichte beschliessen Willi und Franziskus an einem regnerischen Nachmittag in Bücher zu gucken und entdecken dabei selbständig die Verlockungen des Lernens. Wird ihnen Onkel Christoph rechtzeitig wieder den rechten Weg weissen können?

Man sind das Poeten, die Jungs von der SVP. Wer glaubt ich hätte das erfunden,  siehe hier.

p.s. Für die volljährigen unter uns gibt es „Das babylonische Bildungschaos“, den „SVP-Schulkinder-Report“ gibt es übrigens hier in voller Länge.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter bildung, kultur und truur, politik

3 Antworten zu “Schnürlischrift darf nicht sterben

  1. hoffentlich passen die das auch dem kantönligeischt an. bei uns hiess das nämlich „zämeghänckt“. was aber eher nach etwas tönt, das man besser um die ecke bringt…

  2. bei uns nannte man das „verbunden schreiben“ – vielleicht ist die „Schnürlischrift“ ja auch Teil unserer nationale Identität und muss deshalb bewahrt bleiben?

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