Chinesisches Recht II (eigentlich ein Prequel)

Nach einigen Semestern bin ich also noch einmal in ein Rechtsseminar geraten. Weil mir noch ein einziger Credit-Punkt fehlt für den Abschluss meines Nebenfaches (irgendwie hatte ich mich da mal verrechnet). Das Blockseminar zum chinesischen Recht schien mir eine gute Idee: da haben die anderen auch keine Ahnung, hab ich mir gedacht. Und der Dozent wird glücklich sein, dass jemand kommt und sich interessiert, und er wird nett sein bei der Prüfung (was er bereits versprochen hat: „there’s nothing to be afraid of, seriously, if you show up, you’ll pass the exam“). Was ich (fast) vergessen hatte: an der Uni hängen interessante Leute rum, und man lernt da wirklich was – drei kleine Beispiele:

  • Es gibt Menschen, für die VPN ein Fenster zur Welt ist, und nicht nur zu amerikanischen Fernsehshows.
  • Man sieht die Chinesische Mauer vom All aus gar nicht – man sieht (bei aussergewöhnlichen guten Wetterverhältnissen) ihren Schatten. Aber auch so: „How many people have been up there? Does it matter, what those few see?“
  • Während der Kulturrevolution hat man in China die Bedeutung der Ampellichter geändert: rot bedeutete vorwärts, grün stand für Konservatismus und signalisierte, dass man stehen bleiben soll.

 

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter bildung, politik, Spass, universität, wissenschaft

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s