Konsequent die Nationalität der Täter nennen

Immer wieder wird ja in Kommentaren zu diversen Straftaten-Berichten gefordert, dass die Nationalität der Täter bekannt gemacht wird, und sollte es sich um Schweizer Staatsbürger handeln, soll zusätzlich abgeklärt werden, wie weit ihr Stammbaum von Ausländern frei ist. Auch die SVP macht sich für dieses Anliegen stark.

Ad absurdum führt diese Forderung die NZZ in einem Bericht über Schafe, die in der nähe von March-Hugstetten (Baden-Württemberg) aufgescheucht wurden und dann „orientierungslos auf ein Bahngleis“ rannten. 67 der Tiere wurden dort dann von einem Gütezug getötet (was mir auch wirklich Leid tut). Zur Nationalität der Tiere nimmt die NZZ wie folgt Stellung:

„Zunächst war unklar, wieso die Tiere offenbar in Panik auf die Gleise rannten. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass die Tiere von zwei aggressiven Hunden, einem Husky und einem spanischen Mischlingshund, aufgeschreckt worden waren.“

Der Husky ist wohl nicht an die hiesigen Sitten und Bräuche gewöhnt und der Spanier – na ja, Spanier und Mischling sagt doch schon alles (auch wenn nichts über die Grösse oder sonstige Merkmale des Hundes).

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