Wieso die Schweiz neues Geld bekommt

Wer sich wirklich für die Gründe interessiert, kann diesen Artikel auf NZZ online lesen. Henri Wyler präsentiert in einem Kommentar unter dem Artikel allerdings die deutlich spannenderen Erklärungen:

  • Ideologie (allerdings ohne Angaben dazu, welche Ideologie er hinter dem neuen Geld vermutet)
  • Anpassung an die Euro-Bankscheine wegen unterschiedlichen Sicherheits-Leitlinien? Wieder einmal eine Anpassung also an EU-Normen? (So wie die EU-Richtlinie zur Krümmung von Bananen, die von der Schweiz übernommen wurde [seltsam, gab es kein Referendum dagegen] )
  • Und last but not least eine Verschwörung der Genderpolizei als wahrer Grund: Oder sind es doch tatsächlich unsere Gender-Frauen, die die männlichen Konterfeis aus den Nötli herausschneiden wollen?
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4 Kommentare

Eingeordnet unter gender, medien, politik

4 Antworten zu “Wieso die Schweiz neues Geld bekommt

  1. sara

    hab den kerl gegoogelt und diesen grandiosen kommentar gefunden:

    Alles, was irgendwie attraktiv ist, muss weg. Es geht bei Street-View nicht so sehr um Datenschutz, eher um einen sittlichen Kampf gegen Voyeurismus, im zwinglianischen Zürich verpönt wie alles, was ein wenig Spass und keine Mühe macht. Übrigens: Im Spital erhält eine Auszubildende Einblick in die intimsten Details der Krankengeschichte, was man vielleicht auch nicht so gerne hat.

    und hier noch ein buchrezension :-]

    John Updike schreibt fair über beide Parteien am Vortag des Bürgerkrieges. Seine Haltung ist strikt neutral, es ist die Haltung des einen Protagonisten des Romans, eines Geschichtsprofessors an einem College, der es mit Studentinnen treibt und im intellektuellen Kampf mit dem Widersacher und Geliebten seiner Frau steht. Seine Beschäftigung mit dem US-Präsidenten James Buchanan ist der andere Strang. Updike geht ins Detail gerade im Hinblick auf die Sexualität. Buchanans Verlobte verübte in der Hauptstadt Philadelphia Selbstmord mit Laudaneum. Er bleibt unverheiratet und lebt längere Zeit mit William R. King, dem Jugendfreund. War das schon homosexuell oder von der Zeitrealität normal. Die Männer ringen mit der Lust auf Frauen. Allein das Auskleiden ist mühevoll. Ebenos der politische Prozess des Nordens. Buchanan verhindert Fort Sumter nicht, der Demokrat mit seinem Faible für den Süden

  2. ich finde, es muss keine gründe für neue noten geben, alleine hin und wieder ein bisschen neues „blut“ macht das leben interessant.
    und wenn man noch die farben ändern würde, würde auch der geist etwas angeregt 😉 (dieser letzte satz war jetzt ein witz – imfall :-))

    und übrigens, was ich so auf dem bildi gesehen habe – gefallen mir die neuen noten.

  3. Ich finde den Witz imfall eine gute Idee – allerdings sollte man dann eine Volksinitiative starten, die verlangt, dass jeder Haushalt in der Schweiz ein „Eingewöhnungsset“ bekommt!

  4. ich gebe zu, mir würde es auch spass machen, alle paar jahre neue farben. aber ich möchte den zusätzlichen arbeitsaufwand der verkäuferinnen nicht abschätzen müssen, wenn sie jedem 2. sagen müssen, dass dies jetzt keine 100er-note, sondern nur eine 10er-note ist.
    leiden müssen dann leider sie.

    ui kommt mir grad in sinn, der detailhandel generell muss dann alle kassen anpassen, auch bei diesen jetzt geplanten neuen noten.
    und die bahn alle automaten und und und…
    scheint tatsächlich noch eine aufwändige sache zu sein, wenn man sich das so richtig überlegt :-).

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