Gutachten schreiben

„Auch an den langweiligsten Stellen ihrer Arbeit rafft sich die Autorin hin und wieder zu platten Scherzen über Zwerge auf, einmal ist sie gar in der Lage, mit einer halbwegs gelungenen Pointe für einen kurzen Augenblick die Aufmerksamkeit von den wahllos hingeworfenen Brocken irrelevanter Fachliteratur abzulenken.“

Solche und noch schlimmere Sätze werden in dem Gutachten drinstehen. Ganz bestimmt. Das denke ich zumindest in jenen Momenten, in denen ich daran glaube, dass es ein Gutachten geben wird und einen Stempel und irgendwann alles vorbei ist.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter bildung, selbstkontrolle, wissenschaft

3 Antworten zu “Gutachten schreiben

  1. irgendwann wird ganz bestimmt alles vorbei sein, siehe mein beispiel. ich gehe mal davon aus, dass das pièce de résistance eingereicht wurde? darf ich vorsichtig „bravo!“ rufen?

  2. ja und nein. fertig ist das ding geworden, ein gutachten gibt es aber trotzdem nicht.
    weil die fanden, dass ich zuerst alle anderen dinge einreichen muss, bevor sie mein opus magnum entgegen nehmen… na ja, übel nehmen kann ich ihnen das nicht wirklich, regeln sind nun mal regeln.
    aber auch wenn ich auf das gutachten jetzt noch ein halbes jahr länger warten muss: das gute gefühl, das ding fertig geschreiben zu haben, bleibt. und irgendwie gefällt es mir ja auch, eine gedruckte und gebundene version bei mir zu hause liegen zu haben 🙂

  3. Frau Rhabarber

    auch frau rhabarber gratuliert! wunder nähme sie noch, wo dieser grandiose zwergenauszug herkommt? selbstgebaut? hervorragend!

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