Julia Onken im rechtsextremen Eck

„Man wird sofort in ein rechtsextremes, ein fremdenfeindliches Eck gedrängt,“ erzählt Julia Onken etwas weinerlich der Wiener Zeitung in einem Interview zu ihrem Engagement gegen Minarette, als ob sie unverschuldet attackiert würde. Stimmt, Frau Onken, sie werden in ein rechtsextremes Eck gestellt, und da gehören Sie auch hin. Nur weil so schockierend viele Menschen rechtsextrem und fremdenfeindlich sind, wird dieses Verhalten nicht plötzlich anders heissen, damit müssen Sie sich abfinden.

Dass Sie Ihren Kampf ausgerechnet unter der Fahne des Feminismus zu führen vorgeben, ist widerlich und zieht eine Bewegung in den braunen Dreck, die sich immer und immer wieder für Gleichberechtigung engagiert hat. Benachteiligten und unterdrückten Frauen hilft kein Verbot von Türmen, sondern ein starkes Recht, das für alle gültig ist und durchgesetzt wird. Lässt sich ein Staat darauf ein, bestimmte Gruppen von Menschen zu diskriminieren, werden Frauen zu den ersten Opfern gehören.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter medien, Minarett, politik

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