Mit Nazi-Keule Minarett-Verbot verteidigen

Urs Lee hat mich auf einen kritischen Artikel zum Schweizer Minarett-Verbot auf Zeit online aufmerksam gemacht, oder eigentlich auf die Kommentare, die unter Josef Joffes Artikel gepostet wurden.

Der erste Kommentar, gepostet unter dem Pseudonym „knuham“, unter dem Titel „Belehrungen aus D“:

Die Schweiz ist nach Ausschwitz, Theresienstadt und all den anderen Orten deutscher Greueltaten nicht auf Belehrungen angewiesen, geehrter Herr Joffe. Ist das Schicksal der ZEIT bereits von der political correctness hiesigen Zeitgeistes abhängig ?

Ja, die Nazi-Keule. Wenn Deutsche sich erfrechen, die Schweiz für ausländerfeindliche Politik zu kritisieren, ist sie schnell zur Hand. Und wenn man wie viele Schweizer glaubt, die Nazi-Keule schwingen zu können, ohne das Blut an den eigenen Händen thematisieren zu müssen, schwingt man sie umso beherzter. Das Problem ist nur, dass grosse Keulen dazu verleiten, ohne nachzudenken einfach mal um sich zu schlagen. Das zeigt auch der 2. Kommentar, der unter dem Psudonym BettyFord kurze zeit später unter dem Artikel zu lesen ist:

dem im ghetto łódź geborenen josef joffe in dieser weise mit auschwitz und theresienstadt zu kommen, ist schon ziemlich schamlos.

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Eingeordnet unter medien, Minarett, politik

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