Zitat des Tages

Es sollte uns möglich sein herauszufinden, ob die Gruppendynamik und die Zeitfaktoren, die Teilnehmer in interkontinentale hyperpersonale Beziehungen hineintragen, auch Menschen zusammenbringen können, die sonst nicht die Möglichkeit hätten, miteinander von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren. Wenn dies der Fall ist, wird der nächste Schritt ein Versuch sein, Mitglieder von kulturell oder politisch verfeindeten Einheiten durch den kreativen und wissenschaftlich entwickelten Einsatz von Gruppenkontext, Zeit und Medien dazu zu bringen, diese Antagonismen zu überwinden.

Das Zitat stammt von Joseph B. Walther, ich hab’s aus in einem pdf auf meinem Rechner, das ich gerade keiner bestimmten Quelle zuordnen kann. In dem Aufsatz geht es um computergestützte Kommunikation, ihre Chancen und Risiken, der Text muss schon älter sein. Denn ich muss sagen: so viel Optimismus, was die Möglichkeiten des Internets betrifft, habe ich glaub noch nie gesehen. Schade irgendwie, dass ich Walthers Idee für eine naive Utopie halte.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter bildung, medien, politik, wissenschaft

2 Antworten zu “Zitat des Tages

  1. Es geschieht alles nach Deinem Glauben. Also verstärke ihn und lerne einfach nur dankbar zu staunen was alles möglich wird, wenn Du es nur ehrlich und wirklich willst. Begnüge Dich nur im Anfang mit ganz kleinen Erfolgen, z.B. dass ich jetzt gerade diesen Artikel entdeckt habe und ihn beantworte.
    Zu mindestens stimmt die Annahme von Walther gerade jetzt eben.

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