CSI-Effekt

Eine ebenso erstaunliche und zugleich beunruhigende Entwicklung lässt sich am Beispiel des „CSI-Effekts“ erläutern. Dieser bezieht sich zum einen auf die gestiegene Zahl der Einschreibungen im Studiengang Forensik und zum anderen auf die überhöhten Erwartungen der Bevö1kerung an diese Methode der Verbrechensaufklärung. Diese führten in den USA schon zu Problemen bei Gerichtsverhandlungen, in denen Geschworene, die selbst grosse Fans der Serie waren, ihr Urteil lediglich an den forensischen Ergebnissen orientierten, obwohl diese in manchen Fällen auch fehlerbehaftet oder für den zu entscheidenden Fall keine Relevanz besassen. Angehende Geschworene dürfen daher in einigen US- Bundesstaaten bereits nach ihren Fernsehgewohnheiten befragt werden. So berichtete zumindest USA Today am 08. Mai 2004. (Jäckel, Michael 2008: Medienwirkungen, etwas gekürzt zitiert)

Wieso ich mich jetzt mit Theorien zur Wirkung von Medien auseinandersetze, kann ich nicht wirklich erklären. Vielleicht, weil ich die Beispiele so entertaining finde? Eigentlich wollte ich doch was zu Massenmedien und Experten und Wissenschaft und so machen. So oder so: ich mach was, und das ist ja grundsätzlich schön und gut.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter medien, wissenschaft

Eine Antwort zu “CSI-Effekt

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