Rien de rien

Der Tisch ist noch immer nicht bei uns. Er verbringt die Nacht im Keller der Eltern von Herrn M., zum Abschleifen muss er ihn da morgen aber wieder rausnehmen, hat seine Mutter entschieden. Ich bin nicht wirklich überrascht oder gar enttäuscht, dass der Tisch nicht im Wohnzimmer steht. Irgendwie wäre das nach der monatelangen Warterei auch viel zu schnell gegangen: heute abgeholt und zackbum einsatzbereit!

Immerhin haben wir ihn jetzt, auch wenn nicht dort, wo wir ihn brauchen. Aber meine Zuversicht wächst. Irgendwann bald werde ich endlich all die Leute zum Essen einladen können, die ich schon so lange zum Essen einzuladen versprochen habe.

Der Nachbar planscht derweil vergnügt in der Badewanne. Lauthals singt er „Je ne regrette rien“. Ich glaube ihm das aufs Wort.

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